23 Oktober 2006

"Der deutsche Buchhandel als Bedingung des Daseyns einer deutschen Literatur"

Perthes-DenkschriftDer etwas umständliche Titel ziert ein Schriftchen, das im Sommer 1816 anonym erschien. Nur wenige Publizisten und Verlagsbuchhändler wussten zu diesem Zeitpunkt, dass sie aus der Feder Friedrich Perthes` stammte. Gedacht als Beitrag im Kampf gegen den Nachdruck, kommt hier das kulturmissionarische Selbstverständnis des Buchhandels klar zum Ausdruck.


Perthes veröffentlichte aber nicht nur diese Schrift, sondern nahm in zahlreichen Artikeln und Aufsätzen Stellung zu den aktuellen Vorgängen seiner Innung. Der kontextbezogenen Analyse dieser Quellengattung kam daher ein wichtiger Stellenwert in meiner Dissertation zu.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Diese kleine Schrift empfehle ich sehr zur Lektüre, denn man lernt viel über das Wesen Friedrich Perthes'. Ich würde gerne daraus zitieren, habe mein Exemplar allerdings verschenkt. :) Werde die Entwicklung dieser Seite mit Spannung verfolgen.

Dirk Moldenhauer hat gesagt…

Vielen Dank für den freundlichen Kommentar! Ich kann Ihnen übrigens gern eine Kopie des Büchleins anfertigen und zusenden. Kurze Mitteilung an info @ friedrich-perthes.de genügt.